Rudelgucken

Es ist dem Teutonen -nicht nur ihm, aber ihm eben auch- in den letzten Jahren zur Gewohnheit geworden, fußballsportliche Großereignisse nicht mehr im kleinen Kreis zu verfolgen, sondern ihnen auswärts mit vielen, vielen bekannten und unbekannten Zeitgenossen beizuwohnen.
Public Viewing heißt das dann. Öffentliches Betrachten. Leinwandsharing. Gruppenglotzen. Rudelgucken.

Das kann man jetzt mögen oder nicht.
Ich für meinen Teil kann dem Spektakel grundsätzlich schon etwas abgewinnen. Natürlich muss man in mancherlei Hinsicht auch etwas Glück haben. So lässt sich bei sehr großen Veranstaltungen im Vorfeld unmöglich absehen, inmitten welcher Art Mitmenschen man sich schließlich im Getümmel wiederfinden wird. Das kann mitunter schon recht furchtbar sein:

Angie van Gaal, Feierbiest

Aber auch die Organisation eines solchen Events spielt eine entscheidende Rolle. Nicht selten nämlich wurde schon von ziemlich spröde ausgestatteten Locations berichtet. Hier nur ein Beispiel von vielen:

Sicherlich war es wirklich gut gemeint.

Umgekehrt kann es auch passieren, dass am Ort der Wahl zwar eine ausgelassene, dem Anlass angemessene Stimmung vorherrscht, man aber aufgrund verschiedenster widriger Umstände keinen Blick auf bzw. für die bewegten Bilder auf der Leinwand hat:

Miese Sicht.
Schlechte Sicht.
Etwas bessere Sicht.

Schließlich gibt es aber doch perfekte Orte zum gemeinschaftlichen Mitfiebern. Manche davon existieren eher im Geiste:

Die Leinwand steht weiter links. Auf einem Atoll. Die Freunde sind Bier holen.

Andere dagegen sind Wirklichkeit:

Knapp mehr als 11 Freunde. Weit mehr als gut organisiert.

Das riecht nach Werbung? Nun, es IST Werbung. Keine zwar, für die ich monetär entlohnt würde.
Aber ich teile halt auch ganz gern.

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