Mitgehangen, mitgefangen

Da gibt’s ja jetzt 4 Wochen lang immer wieder diese Situation:

Es läuft Fußball. Viele, viele Leute haben sich irgendwo zusammengerottet, um gemeinsam zu schauen, zu jubeln und zu fachsimpeln. Mittendrin oft aber auch Menschen, die zwar gern dabei sind bei so einem Event, das Spiel und sein Regelwerk aber nicht so recht überschauen.

Darunter sind dann zum einen diejenigen, die noch wissbegierig sind und permanent Fragen stellen. “Was bedeutet denn dieses ‘Abseits’?”, “Warum sind denn da noch drei Männer in gelb dabei?” oder “Und einer pro Mannschaft darf wirklich die Hände benutzen?” sind zwar niedliche Einwürfe, und es ehrt die Fragenden, dass sie grundsätzlich gewillt sind, ein paar Infos über den Fußballsport zu bekommen. Nur der Zeitpunkt ist halt schlecht gewählt, daher gibt’s in der Folge auch seltener Antworten, sondern bestenfalls entnervtes Gemecker.

Tipp: Fragen aufschreiben und in der Halbzeit oder nach Spielschluss stellen.
(Wann das jeweils ist? Gute Frage. Aufschreiben, bitte!)

Zum anderen gibt es auch eine Reihe von Unwissenden, die sich mit ihren Wissenslücken komplett abgefunden haben. Sie verfolgen -mangels Verständnis- weniger die spannenden Szenen, taktischen Feinheiten oder technischen Raffinessen eines Spiels. Stattdessen… ja was eigentlich? Vielleicht interessiert sie mehr die Trikotmode, oder sie zählen von Spielbeginn an die verbleibenden Sekunden runter. Keine Ahnung.

Für sie und auch für diejenigen, die sich die Spiele aus irgendwelchen Gründen unfreiwillig anschauen müssen, gibt es etwas ganz Feines für den kurzweiligen Zeitvertreib:

das großartige Platitüdenbingo!

Viel Spaß damit!

Bingo!
Aufgepasst!

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