Jereimnis: Beeren

Ich ging in den Wald und pflückte Beeren,
und jede einzelne ließ mich gewähren.
Doch statt diese Geste gebührend zu ehren,
begann ich sogleich, sie zu verzehren.

Es gibt halt so Sachen in Wäldern und Meeren,
von denen könnt‘ ich mich ausschließlich ernähren.

Nun hatten sie in meinem Magen, dem schweren,
nach Stunden beschlossen, ganz furchtbar zu gären.
Was folgte, brauch‘ ich hier nicht groß zu erklären,
doch zog ich aus dieser Geschichte auch Lehren.

Denn müssen wir Menschen uns immer beschweren?
Es wär schlimmer für uns, wenn wir Beeren wären.

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