MeiaPopeia
   
25Sep/10

Unzufassen bzw. nichtglaublich

3 Wochen.
Also 21 Tage.
Also ca. 500 Stunden.
Also knapp 30 000 Minuten.
Also beinahe 1,8 Millionen Sekunden.

Ohne Qualm. Ich. Wer hätte das gedacht? Ich nicht.

Ich gratuliere mir recht herzlich.

No smoke

Das Schild in meinem Kopf

7Sep/10

Nur mal ‘n Bildchen

Inner Bude 'ne leere Kippenschachtel gefunden.
Gleich mal zeitgemäß dekoriert, das Teil:

Gesund und bunt

4Sep/10

Keine Schachtel Luckies, bitte.

Seit mehr als 20 Jahren war ich nun Raucher. Das habe ich heute geändert.
Bzw. habe ich heute damit begonnen, es zu ändern.
Das Rauchen aufzugeben.
Dem blauen Dunst "Fuck off!" zu sagen.

Die Ergebnisse verschiedener Rauchfrei-Versuche in der Vergangenheit haben mir gezeigt, dass meine pure Willenskraft dafür nicht auszureichen schien. Auch das mehrfache Lesen eines ziemlich populären Buches von Allen Carr vermochte es nicht, mir das Gequalme so sehr zu vermiesen, dass ein Aufhörversuch erfolgreich gewesen wäre.
Jedes Mal gewann nach nicht sehr langer Zeit die Dummheit, die Gewohnheit, die Suchtkrankheit.

Diesmal habe ich therapeutische Hilfe in Anspruch genommen. Hier ging es um Gesprächs- und Hypnotherapie und um Akkupunktur. Sehr professionell, sehr interessant, sehr wirkungsvoll. Seit 16:57 Uhr bin ich nun Nichtraucher.

Ich könnte mich Ex-Raucher oder Nichtmehrraucher nennen, doch ich nenne mich bewusst Nichtraucher. Jemand, der noch nie geraucht hat, nennt sich ja auch Nichtraucher und nicht Nochnieraucher oder Nochniegerauchthaber.
Obendrein: erstens bin ich jetzt tatsächlich Nichtraucher, denn ich rauche ja nicht, und zweitens fühle ich mich fast überhaupt gar nicht wie ein ehemaliger, wie ein Ex-Raucher. Es ist überhaupt gar nicht schwierig!

Ich hätte es vorher nie gedacht. Doch ich sitze hier am Rechner, es ist Samstagabend, ich trinke das eine oder andere Bier, doch obwohl das bislang dazu gehörte, rauche ich nicht. Links von mir steht nicht der obligatorische Aschenbecher, denn ich habe keine Zigarette in der linken Hand, was sonst häufig der Fall war. Ich habe überhaupt keine Zigarette mehr. Ich habe gar keinen Bock auf eine Zigarette. Ich finde den Gedanken ans Rauchen beinahe absurd.
Es ist zwar seltsam, weil ich weiß, dass es kürzlich noch so anders war.
Etwas hat sich verändert.
Doch es fehlt nicht(s).
Es ist gut so.
Ich freue mich.

Meine letzte Zigarette sollte ich, wollte ich zelebrieren. Habe ich. Und sie fotografiert. Als Mahnmal.

Es war einmal