Frühlingsanfang

Damals, Ende März 2013.

Die Bäume, Sträucher und Wiesen blühten im grellsten weiß, der Himmel schimmerte bestenfalls hellgrau. Von den Dächern rutschten Eislawinen und der anhaltende Schneefall sorgte für Nachschub.
Die meisten der dick eingemummelten Menschen, so behaupte ich, hatten das Dickeingemummel verdammt satt und den Winter längst über und die Faxen sowieso gehörig dicke.

Sie sehnten sich nach Sonne, blauem Himmel, Blütenduftluft, Vogelgeflatter und Schmetterlingsgezwitscher.
Und nach grünen Wiesen und Kaffee und Bier und Eis und Obst und Grillgut und Zwischenmenschlichem im frostlosen Freien.

Man kann aber nicht immer alles haben.
Das war damals schon so. Ebenso wie die Tatsache, dass permanentes Meckern, Mosern und Motzen zumeist keine Wetterveränderung mit sich bringt.

Damals, Ende März 2013, half gegen die Schlechtgelauntheit mal wieder nur das, was fast immer hilft: Unfug.
Ich beschloss sogleich, daran andere Schlechtgelaunte mit Bessergelauntheitsabsicht teilhaben zu lassen.

Diese drückten dann also hier unten auf Play und schunkelten los wie blöde.

Frühlingsimpression
Frühlingsimpression

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Zieh den Wintermantel an, weil’s heut kälter werden kann,
und dann nüscht wie raus nach Wannsee!
Ja, wir schlittern wie der Wind durch den Grunewald geschwind,
und dann sind wir bald am Wannsee.

Hei, wir stolpern übers Wasser
wie die Pinguine fein.
Und selbst deine fette Mutter
bricht nur ganz, ganz selten ein.

Doch das ist jetzt einerlei. Komm, wir rutschen noch bis Mai!
Denn vielleicht ist der Winter dann vorbei.

Also wie gesagt: damals half das.
Wenn auch nur ganz kurz.

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